DUNAMIS MINISTRIES e.V.
Catherine Fabiano
ES GEHT WEITER!
Vor einigen Jahren hatte ich einen prophetischen
Traum: Frank und ich spazierten
eine Straße an einem wunderschönen
Ort entlang – blauer Himmel, herrliche
Bäume, wunderschöne Blumen, eine
duftende Brise ...
so wie auf Hawaii.
Wir genossen
den gemeinsamen Spaziergang, als
die Straße urplötzlich endete. Nichts war
mehr vor uns als der offene Himmel. In diesem
Moment kam Jesus auf den Wolken auf
seinem weißen Pferd. Er stoppte vor uns,
streckte mir die Hand entgegen und sagte:
Komm hier hinauf zu mir! Ich nahm seine
Hand sofort und er zog mich hinter sich
auf das weiße Pferd. Dann schickte sich Jesus
an, wegzureiten – und ich sagte: Jesus,
warte, was ist mit Frank? Jesus sagte daraufhin Frank muss hierbleiben und du musst
jetzt mit mir kommen. Ich blickte zurück
und sah Frank mir nachwinken. Er wirkte in
keinster Weise beunruhigt oder außer sich.
Im Gegenteil: Er winkte mir zu. Anscheinend
wusste er, dass es so sein musste, und fand
es in Ordnung. Dann, mit einem Mal, wachte
ich auf. Der Traum – so real – brannte sich
in mein Herz.
Der Traum beunruhigte mich zutiefst.
Ich habe nie gern daran gedacht. Besonders
störte mich die Trennung von
Frank. Ich fragte den Herrn, was der Traum
bedeutete, bekam aber nie eine klare Antwort
oder Verständnis vom Heiligen Geist.
Ich versuchte den Traum geistlich zu deuten:
Ich müsste in meinem Leben mit Jsus einen Gang höher schalten. Ich müsste näher an Jesus herankommen. Ich sollte frische
Offenbarung vom Herrn bekommen
und Frank sollte die Fundamente der Wahrheiten
festigen, die der Heilige Geist uns gelehrt
hatte.
So versuchte ich eine Antwort zu
finden – aber ich fühlte nie, dass meine Versuche
der Interpretation vom Heiligen Geist
bestätigt wurden. Schließlich begann ich zu
glauben, dass der Traum bedeuten würde,
ich ginge zuerst heim zum Herrn und Frank
würde länger auf der Erde bleiben. Aber obwohl
auch diese Deutung vom Herrn nicht
bestätigt wurde, war ich davon überzeugt,
das müsste die Bedeutung sein.
Dann brach Frank im Januar plötzlich
und unerwartet zusammen und meine ganze
Welt stellte sich innerhalb eines Augenblicks auf den Kopf.
Auf meinen Gebetsspaziergängen mit
dem Herrn während dieser ersten
Monate meines Lebens ohne Frank
erinnerte mich der Herr wieder sanft an diesen
Traum. Schlussendlich gab er mir ein
klares Verständnis darüber. Jesus sagte mir:
Wenn ich auf dem weißen Pferd in der Offenbarung
bin, gehe ich nicht in den Himmel,
Catherine, sondern ich komme auf die
Erde. Und weiter fragte er mich: Was stellte
Hawaii für Frank dar? Ich wusste, dass Hawaii
so wie das Paradies für Frank war. Dann
kam die klare Auslegung ins Licht.
Jesus
sagte: Frank muss im Paradies bleiben und
du musst mit mir kommen – wir haben noch Arbeit auf der Erde zu beenden – du und ich.
Komm du und reite mit mir, ich bin jetzt dein
Mann. Ich werde dich beschützen und für dich
sorgen. Du und ich, wir haben noch mehr auf
der Erde zu tun. Die Zeit ist nur noch kurz, bis
ich wiederkomme. Komm und reite mit mir.
Der Herr hat bestätigt, dass ich im Dienst
mit ihm weitergehen soll. So habe ich
mich dem Herrn verpflichtet, das Werk
zu beenden, zu dem Er uns berufen hat – dem
Auftrag in Jesaja 61,1–4.
So war ich auch im Gebet mit Pastoren und
Leitern im Leib Christi. Dieser Ruf, mit dem
Herrn weiterzugehen, ist wieder und wieder
bestätigt worden.
Das bedeutet: Das Developmental Ministry
Training wird zur Multiplikation weitergehen,
ebenso die Mut zur Reife-Seminare,
die Developmental Leadership-Seminare und
die Beziehungs-Seminare. Es sind auch andere
Themen in Arbeit: Heilungs-Intensiv-Gebetsdienst
in kleinen Gruppen und neue Seminarthemen,
zum Beispiel Wiederherstellung – die
Reise zum ganzheitlichen Heilwerden.
Buchprojekte sind in Arbeit und bedürfen
der Vervollständigung, und neue Buchprojekte
werden gerade im Gebet ausgelotet.
Und so gehe ich weiter mit dem Herrn –
gemeinsam mit denjenigen, die mit mir zusammen
arbeiten werden, um das Werk zu
vollenden.
Frank ist jetzt im Himmel, und der Herr hatte
ihm um Weihnachten herum einen prophetischen
Traum gegeben, der ihn tief
berührt hatte:
Im Traum erschien Jesus, setzte sich zu
Frank und sagte: Frank, schau mich an – sehr
bald kommt eine Zeit, in der ich alles tun werde,
worum du mich auch bittest. Frank sah auf
Jesus und erwiderte: Alles? Jesus antwortete:
Alles! Dann fragte Frank nach: Heilungen,
Totenauferweckungen, sogar Wunder? Jesus
antwortete: Alles. Dann schaute Jesus Frank
tief in die Augen und sagte wieder: Sehr bald
kommt eine Zeit, in der ich tun werde, was
immer du auch von mir erbitten wirst.
Frank
erzählte, dass eine Kraft des Glaubens in sein
Herz strömte, als Jesus ihm dieses Wort ein
zweites Mal zusprach – so stark, dass er die
Macht Gottes darin spürte und ohne Zweifel
wusste: Es entsprach der Wahrheit. Er erzählte
mir oft von diesem Traum, und die Wirkung
davon verließ ihn für Tage nicht. Er sagte ständig,
dass er die Kraft des Glaubens in sich spürte
und dass er die Gabe des Glaubens von Jesus
bekommen hätte. Frank wusste, seine Gebete
würden beantwortet werden.
Frank ist jetzt mein Partner im Himmel und
er betet für die Umsetzung von Gottes Willen
auf der Erde, so wie dies im Himmel bereits geschieht.
Und Jesus und ich reiten zur Erde, um
fertigzustellen, was Er begonnen hat.
Mein Geliebter hob an und sprach zu mir:
Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne,
und komm!
Denn siehe, der Winter ist vorbei, der Regen ist
vorüber, er ist dahin.
Die Blumen erscheinen im Lande, die Zeit des
Gesanges ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube
lässt sich hören in unserem Lande.
(Aus dem Hohelied 2,10–12)
Der Winter blieb lange dieses Jahr. Aber
jetzt – endlich! – ist der Frühling gekommen
mit der Hoffnung und dem Versprechen
neuen Lebens.
CATHERINE FABIANO
Weitere Beiträge im Newsletter FIRE-POWER
>> FIRE-POWER (Frühling 2010,pdf)
UNTERSTÜTZUNG
Franks Heimgang hat eine Reaktion ausgelöst, die einzigartig war und ist. Wir betrachten die Gebete, Gespräche, Briefe, Mails und Anfufe als ebenso kostbar wie die finanzielle Unterstützung für Catherine. Vielen vielen Dank! Als Mitglieder des Vorstands, sehen Albrecht Fietz und ich es als unsere Aufgabe an, im Hintergrund Catherine in der Organisation und bei den Finanzen des Vereins zu unterstützen. Der Dienst von Catherine geht weiter und somit auch der Strom des Segens, den Jesus auf diese Arbeit gelegt hat. Wir freuen uns über jede Spende, die von Herzen kommt.
Fabian von Saucken
i. A. des Vereins-Vorstandes von
Dunamis Ministries e. V.
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